Bitcoin als neue Zahlungsoption

15. April 2021

 

Als erste Allbranchenversicherung der Schweiz bietet die AXA ihren Versicherten neu die Möglichkeit an, ihre Rechnungen in Bitcoin zu bezahlen. Damit investiert sie in ihre digitale Entwicklung und reagiert auf das wachsende Kundenbedürfnis nach mehr Wahlfreiheit im Zahlungsverkehr.

Im Rahmen einer Marktforschungsstudie Ende 2019 befragte die AXA Personen zwischen 18 und 55 Jahren zum Thema Kryptowährungen. Bereits damals gaben rund ein Drittel der Befragten an, selbst im Besitz davon oder daran interessiert zu sein. Die Coronakrise hat die digitale Transformation im letzten Jahr erneut beschleunigt – und damit auch den Aufwärtstrend von Kryptowährungen verstärkt. Um diesem wachsenden Bedürfnis gerecht zu werden, ermöglicht die AXA ihren Kundinnen und Kunden neu, ihre Rechnungen auch in Bitcoin zu bezahlen.  

 

Vorreiterin in Sachen Kryptowährung

Die AXA ist die erste Allbranchen-Versicherung, die diese Lösung anbietet. Ab Anfang April steht die neue Zahlungsmöglichkeit allen privaten Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Vorerst können Prämienzahlungen für alle Nichtleben-Produkte der AXA Versicherungen AG bequem in Bitcoin bezahlt werden. Nebst der Referenznummer und dem Rechnungsbetrag ist dafür lediglich eine Bitcoin-Wallet nötig. «Damit reagiert die AXA auf das wachsende Bedürfnis ihrer Versicherten nach alternativen Lösungen im Zahlungsverkehr, wobei neue Technologien eine immer grössere Rolle spielen», sagt Claudia Bienentreu, Head Open Innovation bei der AXA Schweiz.

 

Bequem in Bitcoin bezahlen

Zukünftig wird auf den E-Mail-Rechnungen auf die neue Zahlungsoption hingewiesen. Sofern sich die versicherte Person für die Bezahlung in Bitcoin entscheidet, geht sie online auf invoice.inapay.ch/axa, wo der Transfer abgewickelt werden kann. Dort gibt sie die Referenznummer sowie den Rechnungsbetrag ein und bestätigt die eingetragenen Informationen. Im Hintergrund wird ausgerechnet, wie vielen Bitcoins der Frankenbetrag entspricht und die Zahlung kann anschliessend via Computer oder Smartphone einfach und unkompliziert abgeschlossen werden. Selbstverständlich kann die neue Zahlungsoption auch von Kundinnen und Kunden genutzt werden, die ihre Prämienrechnungen per Post oder direkt auf MyAXA erhalten.

 

 

Ein Zeitbalken zeigt an, wie lange der angezeigte Bitcoin-Wechselkurs in Schweizer Franken fixiert bleibt. Das Wechselkursrisiko für diese Zeitspanne muss demnach nicht von der Prämienzahlerin getragen werden. Sollte die Zeit auslaufen und in der angegebenen Frist keine Transaktion durchgeführt worden sein, wird ein aktualisierter Wechselkurs angezeigt und der Timer beginnt von vorne. Die AXA erhebt darüber hinaus keine Gebühren auf die Bezahlung in Bitcoin. 

 

Bei Krypto ist nicht Schluss

Nebst der Bezahlung in Bitcoin werden demnächst weitere Zahlungsoptionen wie beispielsweise TWINT aufgeschaltet. Danach wird das Zahlungs- sowie das Dienstleistungsangebot sowohl für den Zugriff über das Web als auch über die MyAXA App laufend ausgebaut.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten

  • Kann ich auch mit anderen Kryptowährungen bezahlen?

Nein, dies ist aktuell nicht vorgesehen. Wir möchten zunächst mit Bitcoin Erfahrungen sammeln und dann über weitere Schritte entscheiden. 

  • Erhält die AXA die Bitcoins direkt in eine eigene Wallet?

Nein. Die Bitcoins werden vom Krypto-Broker Bitcoin Suisse empfangen und in Schweizer Franken umgetauscht. Die AXA hält keine Bitcoins in ihrer Bilanz.

  • Werden meine Informationen mit externen Partnern geteilt?

Nein, die einzigen Infos, welche die externen Partner (inapay für die Benutzeroberfläche und Bitcoin Suisse für die Zahlungsverarbeitung) benötigen, sind die Referenznummer und der Betrag auf Ihrer Rechnung. Daraus lassen sich keine personenbezogenen Daten ableiten.

  • Welche Prämien kann ich bei der AXA in Bitcoin bezahlen?

Aktuell können Privatpersonen ihre Prämien für alle Nichtleben-Produkte der AXA Versicherungen AG (ohne AXA-ARAG AG) bezahlen. Für Leben-Produkte kann diese Zahlungsoption aus regulatorischen Gründen leider nicht angeboten werden.

  • Wie hoch fallen die Gebühren aus?

Die AXA verrechnet keine Gebühren für die Nutzung der Bitcoin-Bezahloption. Der vom Broker zur Verfügung gestellte Bitcoin-Kurs enthält eine Gebühr von 1.75%, mit welcher unter anderem die Transaktionskosten auf der Blockchain sowie die Wechselgebühren in Schweizer Franken abgedeckt werden.

  • Kann ich die Bitcoin-Bezahloption auch nutzen, wenn ich meine Rechnungen als PDF oder in Papierform erhalte?

Der Hinweis auf die neue Zahlungsoption erscheint aktuell nur auf den E-Mail-Rechnungen. Selbstverständlich können Sie den Service aber auf invoice.inapay.ch/axa auch nutzen, wenn Sie PDF- oder Papierrechnungen erhalten.

 

Eine von mehreren Initiativen der AXA im Bereich Blockchain

Die AXA engagiert sich für mehrere Projekte im Bereich Blockchain. Sie ist bereits seit 2017 Mitglied und im Vorstand des Vereins cardossier, welcher eine Plattform entwickelt hat, die den ganzen Lebenszyklus eines Fahrzeugs mit Blockchain-Technologie abbildet. Gemeinsam mit Importeuren, Strassenverkehrsämtern und weiteren Mitgliedern sollen damit Transparenz und Effizienz im Markt erhöht werden.

Ebenso nimmt die AXA Schweiz als Sponsorin an der Blockchain Challenge der Universität Basel teil, in dessen Rahmen sie gemeinsam mit Studierenden prüft, wie eine traditionelle Versicherung Angebote für den wachsenden Markt um sogenannte Smart Contracts schaffen kann.

 

Cyber-Kampagne 2021

Gleichzeitig zu der steigenden Relevanz digitaler Lösungen nimmt auch das Risiko von Cyber-Attacken im Netz zu. Darum setzt sich die AXA auch online für einen besseren Schutz ihrer Versicherten ein und hat im Januar ihre Cyber-Kampagne rund um digitale Themen lanciert.

 

Artikel: https://www.axa.ch/de/ueber-axa/blog/trend/bitcoin-kryptowaehrung-zahlungsmoeglichkeiten.html